Ausschnitt eines Bildes von einem Mitarbeiter, der einen LKW repariert.

UNSER Gesellschaftsbeitrag

Menschenrechte

Wir positionieren uns klar gegen jede Form der Menschenfeindlichkeit! Wir treten dafür ein, dass jeder Mensch in Würde leben kann. Überall, wo wir tätig sind, ist es unser langfristiges Ziel, die Wahrung der Menschenrechte nach besten Kräften zu ermöglichen.

Wahrung von Rechten entlang der Lieferkette

Es existiert ein zunehmend strikterer gesetzlicher Rahmen zur Einhaltung und Berichterstattung von Menschen- und Umweltrechten entlang der Lieferketten. Diesen Weg unterstützen wir. Wir haben wesentliche Schritte unternommen, um Rechte entlang der Lieferketten zu wahren und werden diese weiter intensivieren.

Ergänzung in Partnerkodex und Einkaufsbedingungen

Was wir aus Überzeugung selbst leben, möchten wir auch in der Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten und Dienstleistern verankern. Daher haben wir im ersten Schritt unser Verständnis von nachhaltigem Wirtschaften (Verhaltenskodex) auf unsere Geschäftspartner (Geschäftspartnerkodex) ausgeweitet. Die Einhaltung unseres Geschäftspartnerkodex ist für alle Beteiligten verpflichtend.
Dieser Anspruch wurde nun auch in unsere Allgemeinen Einkaufsbedingungen (AEB) aufgenommen und bildet die Grundlage zunehmend nachhaltiger Einkaufsentscheidungen.

Hinweisgebersystem mit Lieferketten-Beschwerdeverfahren

Wir haben schon seit dem Jahr 2020 ein Hinweisgebersystem etabliert, welches zusätzlich um ein Lieferketten-Beschwerdeverfahren ergänzt worden ist.

Verstöße können hier durch direkt oder indirekt Betroffene anonym gemeldet werden.

Audits und Risikoanalyse

Darüber hinaus behalten wir uns die Überwachung durch sofortige Informationsauskunft oder eigene Audits vor.

Gemeinsam mit einem darauf spezialisierten Partner wurde bzw. wird eine umfangreiche Risikoanalyse unserer Lieferanten durchgeführt, um gezielt auf Unternehmen mit einem höheren Risikopotenzial zugehen zu können.

Hinweis zum Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz:

Wir haben uns trotz aktueller Entwicklungen zum LkSG entschlossen, den nachfolgenden Absatz aus dem Nachhaltigkeitsbericht von 2023 nicht zu streichen. Wir setzen unser Engagement für verantwortungsvolle Lieferketten fort. Wir beobachten die politischen Prozesse aufmerksam und bereiten uns auf die künftigen Anforderungen der EU-Lieferkettenrichtlinie vor.

Seit dem 1. Januar 2024 gilt für uns offiziell die Berichtspflicht gemäß Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG). Um dieser nachzukommen, haben wir bereits in 2023 intensive Vorarbeit geleistet. Wir haben geeignete Tools ausgewählt und damit 2024 die erste Risikoanalyse durchgeführt. Diese Analyse ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Bemühungen, mögliche Risiken für Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung in unserer Lieferkette frühzeitig zu erkennen und zu minimieren. Durch unseren Geschäftspartnerkodex kommunizieren wir klare Erwartungen an all unsere Lieferanten und Dienstleister, um Kinder- und Zwangsarbeit sowie nicht konforme Arbeitszeiten und -bedingungen gemäß den Regelungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) auszuschließen. Diese Verpflichtungen gelten weiterhin und werden durch das LkSG noch einmal verstärkt.

Die Vielschichtigkeit unserer Lieferketten durch verschiedene Gesellschaften, Standorte und Dienstleistungen stellt eine besondere Herausforderung dar. Die damit zusammenhängenden Aufgaben erfordern eine entsprechende Regelung der Zuständigkeiten, so dass wir gemeinsam mit dem Risikomanagement Prozesse entwickeln, um die ganzheitliche Wahrung der Menschenrechte sicherzustellen und formale Anpassungen an Vertragsdokumenten vorzunehmen. Neben dem hohen Arbeitsaufwand und den Herausforderungen ergeben sich für uns aber auch Chancen. Unser Engagement für nachhaltige Lieferketten verschafft uns einen Wettbewerbsvorteil, bietet Innovationschancen in den Prozessen der Lieferkette und verbessert die Lieferketten selbst, indem Ungerechtigkeiten gegenüber Menschen und der Umwelt verringert werden.

Steering Committee Menschenrechtsbeauftragter (StCM)

2023 haben wir ein Steering Committee Menschenrechtsbeauftragter (kurz StCM) gegründet. Dieses interdisziplinäre Gremium besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der Rechtsabteilung, des Risikomanagements, der Abteilung Sustainability, unserer Personalabteilung und dem Zentraleinkauf. Es übernimmt die Überwachung und Bewertung der Risiken in unserer Lieferkette. Unser StCM sorgt dafür, dass die getroffenen Maßnahmen regelmäßig überprüft und an den Vorstand kommuniziert werden.

Gemäß unserer Beschaffungsrichtlinie sind wir bestrebt, benötigte Produkte – soweit wie möglich – direkt aus Europa zu beziehen. Jeder unserer Lieferanten ist essenziell für unsere Geschäftsaktivitäten. Daher pflegen wir mit unseren Top-Lieferanten eine enge und transparente Geschäftsbeziehung, um mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und zu minimieren. Sollten Risikolieferanten identifiziert werden, bespricht das StCM geeignete Maßnahmen und überwacht deren Umsetzung.

Proaktive Haltung bei Menschenrechten

Eine Überprüfung von Menschen- oder Umweltrechtsverletzungen wird zunehmend schwieriger, je weiter der Prozessschritt in der vorgelagerten Wertschöpfung passiert. Nur, weil wir unser Verständnis von nachhaltigem Handeln in ein Dokument geschrieben haben, ist natürlich nicht sichergestellt, dass es bis zur Rohstoffgewinnung zurück keine Verstöße gegen Menschen- oder Umweltrechte gibt. Uns ist klar, dass wir – wie viele andere auch – auf dem Weg zur vollständigen Transparenz noch am Anfang stehen.

Vollständig werden wir die Risiken entlang langer Wertschöpfungsketten auf absehbare Zeit nicht ausschließen können. Wir setzen aber alles daran, unseren positiven Einfluss auch dort geltend zu machen. Unsere Ziele für die Zukunft sind transparente Lieferketten, die Vermeidung von Umweltbelastungen und Menschenrechtsverletzungen sowie die Weiterentwicklung unserer Prozesse zur Einhaltung zukünftiger EU-Anforderungen, wie der Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD).

Die MOSOLF Gruppe – gemeinsam stark

Unsere Stärke liegt in unserer Vielseitigkeit – die Mosolf Gruppe besteht aus hochspezialisierten Einzelunternehmen, Business Units und Joint Ventures, die gemeinsam eine unschlagbare Kombination bilden. Diese flexible Struktur bietet zahlreiche Vorteile, die den Unterschied ausmachen.

Logistics & Services
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Port Logistics & Services
Autokontor Bayern
STOOF International
Carcenter Zeebrugge
CAT Mosolf Polska
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