
Unsere Herangehensweise
Prozesse und Kontrolle
Um Veränderungsprozesse im Unternehmen zu verankern, müssen wir es schaffen, Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag unserer Mitarbeitenden sichtbar zu machen und dabei eine wichtige Entscheidungshilfe zu bieten. Zu diesem Zweck setzen wir seit Ende 2022 verschiedene Projekte in fünf strategischen Bereichen um.

Seit Ende 2023 werden größere Projekte und Investitionsvorhaben strukturiert auf Nachhaltigkeit geprüft und schrittweise darauf ausgerichtet.
Low-hanging-fruits – also einfache sowie kostengünstige Maßnahmen – setzen wir dabei heute schon schnell und konsequent um.
Wir entwickeln die notwendigen Strukturen mit einer verantwortlichen Abteilung und dezentral Verantwortlichen für Schwerpunktthemen.
Um jeden Mitarbeitenden zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen zu bringen, nutzen wir zunehmend mehr interne Kommunikationskanäle und -formen.
Über all unsere Aktivitäten berichten wir transparent. Mit dem vorliegenden Bericht machen wir unseren Weg auch gegenüber unseren externen Stakeholdern transparent.
In jedem Prozessschritt binden wir unsere Kolleginnen und Kollegen mit ein. Sie kennen ihren Fachbereich schließlich besser als jede außenstehende Person und sind wichtige Ideengeber.
Nachhaltigkeitsrelevante Zertifizierungen
Interne und externe Richtlinien
Wie wir unsere Geschäfte führen und welche Verantwortung wir als Unternehmen übernehmen, ist unter anderem in unserem Verhaltenskodex und für unsere Geschäftspartnerkodex geregelt. Um diese Anforderungen auch in den täglichen Einkaufsentscheidungen zu berücksichtigen, haben wir sie zudem in unserer Einkaufsrichtlinie zusammengefasst.
Steuerung und Nachverfolgung
Grundsätzlich fällt die Kontrolle der jeweiligen Zielerreichung in die Verantwortung des zuständigen Fachbereichs.
Erhebung der Daten
2023 haben wir den Fokus vor allem auf den Aufbau der Datenflüsse und Berichtsstrukturen gelegt. Die Erhebung der Daten erfolgt in der Regel am Entstehungsort, also an den Standorten. Dort, wo Daten bereits zentral verfügbar sind, haben wir uns diese bestehenden Prozesse zu Nutze gemacht.
Viele Daten, die wir erheben, müssen wir auch an anderer Stelle (z.B. Audits) vorlegen. Zu diesem Zweck haben wir im Herbst 2023 bereits damit begonnen, die nichtfinanziellen Kennzahlen für eine konsistentere Auswertung zentral zur Verfügung zu stellen. Dieses Vorhaben haben wir 2024 noch weiter ausgebaut.
CO2-Bilanz als wichtige Kennzahl
Unsere CO2-Bilanz haben wir gemäß dem Greenhouse Gas Protocol, dem internationalen Standard zur Bilanzierung von Treibhausgasemissionen, in Zusammenarbeit mit der Cozero GmbH erstellt. Aktuell können wir die CO2-Emissionen für unser gesamtes Unternehmen – den Corporate Carbon Footprint (CCF) – im beschriebenen Geltungsbereich gut ermitteln und die Ergebnisse auf Gesellschaften und Standorte herunterbrechen. Im nächsten Schritt arbeiten wir daran, die Emissionen auf Basis der einzelnen Geschäftsaktivitäten zu berechnen; angefangen beim Transport, für den wir uns eine Berechnung nach ISO 14083 zum Ziel gesetzt haben.
Auch wenn wir heute noch nicht alle Daten in der gewünschten Qualität erheben können, sind wir – auch Dank unserer Kolleginnen und Kollegen an den Standorten – in der Lage, uns ein umfassendes Bild zu verschaffen. Die bestehenden Datenlücken wurden vom Data-Management erfasst. Hier arbeiten wir an der Schließung der Lücken.
Die MOSOLF Gruppe – gemeinsam stark
Unsere Stärke liegt in unserer Vielseitigkeit – die Mosolf Gruppe besteht aus hochspezialisierten Einzelunternehmen, Business Units und Joint Ventures, die gemeinsam eine unschlagbare Kombination bilden. Diese flexible Struktur bietet zahlreiche Vorteile, die den Unterschied ausmachen.