19. Juni 2024 |

MOSOLF Group in Wilhelmshaven: Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt

Der Wilhelmshavener Standort der MOSOLF Group, einer der führenden Systemdienstleister der Automobilindustrie in Europa, hat seine Qualität und Schlagkraft im Automobilumschlag unter Beweis gestellt. Für einen großen europäischen-US-amerikanischen Automobilhersteller wurden kurzfristig drei Schiffsladungen an Neufahrzeugen umgeschlagen, zwischengelagert sowie für die Verteilung in Deutschland und den Nachbarländern aufbereitet.

Vor vielen europäischen Häfen stauen sich nach wie vor Tank- und Containerschiffe. Trotz nachlassendem Welthandel steckt vor den Nordsee-Häfen Deutschlands, Hollands und Belgiens, eine erhebliche globale Frachtkapazität fest. Die betroffenen Schiffe können weder be- noch entladen werden.

Die MOSOLF Group hat mittels einer Spotmarkt-Lösung einem namhaften europäischen-US-amerikanischen OEM die Möglichkeit geschaffen, Ende Dezember insgesamt 2.750 Neufahrzeuge für den deutschen und europäischen Markt zu importieren. Aus Spanien kommend, machten die beiden Frachter im Inneren Hafen in Wilhelmshaven fest. Die technisch hochspezialisierten Teams des Automobillogistikers konnten die Ladung innerhalb kürzester Zeit löschen und unter Einhaltung der besonderen MOSOLF-Qualitätsstandards für den Weitertransport aufbereiten.

„Die hohe Nachfrage im Spotmarkt zeigt erneut auf, wie wichtig der Standort des Tiefwasserhafens Wilhelmshaven für Europa ist. Wir haben frühzeitig die Notwendigkeit für eine Niederlassung im JadeWeserPort Wilhelmshaven identifiziert und wollen an dem Standort ein modernes RoRo-Terminal in Abstimmung mit der Landes- und Bundespolitik entwickeln. Das sichert langfristig das innovative Know-how mit einem hohen Qualitätsstandard in einem sich dynamisch entwickelndem Kapazitätsumfeld“, äußert sich Dr. Jörg Mosolf, Vorstandsvorsitzender der MOSOLF Group, zu der aktuellen Leistungsfähigkeit des Standorts.

Auch die Entwicklung des deutschen Außenhandels hat die MOSOLF Group im Blick. Hier zeigt sich in den vergangenen Monaten eine Verringerung des Exports, bei gleichzeitig ansteigendem Import. Dies betrifft ebenfalls die Automotive-Branche.

„Schätzungen gehen davon aus, dass sich die Anzahl der in China hergestellten Fahrzeuge, die nach Europa verkauft und transportiert werden, bis 2025 im Vergleich zu 2022 fast verdoppeln wird. Ein Auseinanderklaffen der Schere zwischen Bedarf und Leistungspotenzial muss in jedem Fall vermieden werden und in den Ausbau des Standortes investiert werden“, ergänzt Steffen Klatte, Head of Business Development bei der MOSOLF Automotive Releasing Solutions GmbH, zu den anstehenden Herausforderungen.

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